Die meisten Krebsfälle in der Jungsteinzeit wurden in einem Gräberfeld der Linienbandkeramischen Kultur (vor etwa 5500 bis 4900 v. Chr.) vom Viesenhäuser Hof bei Stuttgart-Mühlhausen beobachtet. Dort litt offenbar jeder Fünfte der hier rund 80 Bestatteten an einem bösartigen Tumor. Vielleicht hatte man an dieser Stelle einen "Seuchenfriedhof", angelegt, in dem fast ausschließlich die Opfer von schweren Krankheiten beerdigt wurden.
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Sonntag, 13. April 2008
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